Pensionszusage - richtig gemacht

Die Pensionszusage ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer der effektivste Weg der Altersvorsorge
Pensionszusage von A bis Z
  Beiträge

Da bei einer Pensionszusage - im Unterschied zu den anderen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung - die Versorgungsleistungen von dem Unternehmen selbst erbracht werden, zahlt das Unternehmen in der Anwartschaftsphase keine Beiträge an ein Versorgungsinstitut. Statt dessen muss es die sich aus der Zusage ergebende Verpflichtung in der Bilanz auf der Passivseite durch eine Rückstellung ausweisen. Diese Rückstellung mindert in der Anwartschaftsphase den Gewinn und damit die Steuerlast des Unternehmens.

Allerdings muss das Unternehmen normalerweise Beiträge an den Pensionssicherungsverein (PSV) zahlen, der für die zusagten Leistungen aufkommt, wenn das Unternehmen in Insolvenz gerät (§§ 7 ff BetrAVG). Dies gilt jedoch dann nicht , wenn der Beschäftigte, dem die Pensionszusage erteilt worden ist, nach arbeitsrechtliche Kriterien ein beherrschender Gesellschafter ist. Denn der beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer der GmbH hat keinerlei Ansprüche gegen den PSV, weil er nach arbeitsrechtlichen Grundsätzen als der Unternehmer gilt und deshalb nicht dem Schutz des Betriebsrentengesetzes unterliegt.


 
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