Pensionszusage - richtig gemacht

Die Pensionszusage ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer der effektivste Weg der Altersvorsorge
Pensionszusage von A bis Z
  Erbschaftssteuer

Bei einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer unterliegen die Ansprüche auf die Hinterbliebenenversorgung der Erbschaftssteuer. Dementsprechend werden in diesen Fällen der besondere Versorgungsfreibetrag nach § 17 Abs. 1 ErbStG für den überlebenden Ehegatten (in Höhe von 256.000 €) bzw. die Versorgungsfreibeträge für die Kinder nach § 17 Abs. 2 ErbStG nicht um den Kapitalwert der Hinterbliebenenbezüge gemindert.

Für Gesellschafter Geschäftsführer, die keine beherrschende Stellung innehaben, gilt dies jedoch nicht. In diesem Fall unterliegen nach der Rechtsprechung der Finanzgerichte die Ansprüche auf die Hinterbliebenenversorgung nicht der Erbschaftssteuer. Dementsprechend mindert in diesen Fällen der Kapitalwert des Anspruches auf die Hinterbliebenenleistungen den besonderen Versorgungsfreibetrag nach § 17 Abs. 1 und Abs. 2 EStG. Für die Frage der Beherrschung gelten hier aber andere Kriterien als im Körperschaftsteuerrecht, die eher denjenigen im Arbeitsrecht gleichen.


 
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