Pensionszusage - richtig gemacht

Die Pensionszusage ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer der effektivste Weg der Altersvorsorge
Pensionszusage von A bis Z
  Mindestrestdienstzeit

Bei einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer verlangt die Rechtsprechung des BFH eine Restdienstzeit von mindestens 10 Jahren. Dies heißt, dass der Gesellschafter-Geschäftsführer nach dem Inhalt der Zusagevereinbarung bei Erteilung der Zusage noch voraussichtlich mindestens 10 Jahre arbeiten muss. Wird also beispielsweise die Altersgrenze - wie üblich - mit 65 vereinbart, kann dem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer eine Pensionszusage nur bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres erteilt werden. Lediglich die Ergänzung vorhandener Zusagen ist in diesem Fall noch zulässig.
Hat der beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer das 55. Lebensjahr bereits vollendet, kann man das Problem in manchen Fällen dadurch lösen, dass ein späteres Pensionsalter vereinbart wird. Allerdings erkennen die Finanzgerichte insofern höchstens ein Pensionsalter von 70 Jahren an, so dass ein beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer, der das 60. Lebensjahr vollendet hat, keine Pensionszusage mehr erhalten kann.

Zwar hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Mindestrestdienstzeit von 10 Jahren keine auf den Tag genau zu berechnende Frist darstellt. Wird dieser Zeitraum jedoch deutlich unterschritten, dürfte wohl keine Chance für die Anerkennung bestehen


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