Pensionszusage - richtig gemacht

Schiffsbeteiligungen sind sehr gut zur Rückdeckung einer Pensionszusage geeignet.

Rückdeckung einer Pensionszusage mit Schiffsbeteiligungen

Schiffsbeteiligungen weisen durch die Möglichkeit die Einkünfte der Tonnagesteuer zu unterwerfen eine Besonderheit in der Steuergesetzgebung auf. Da die Tonnagesteuer auch im Betriebsvermögen einer Kapitalgesellschaft greift, sind auch Schiffsbeteiligungen durch ihre hohe Rendite nach Steuern bestens dazu geeignet, um einen Teil einer Pensionszusage damit rückzudecken. Vergleicht man das Verhältnis von liquidem Zufluss und Steuerzahlung (bei Tonnagebesteuerung) ist der Unterschied zwischen Bruttorendite und Rendite nach Steuern nur marginal. Damit erzielt diese Anlageklasse auch im Betriebsvermögen tatsächliche Nettorenditen von 7% - 9% p.a. Als gewerbliche Beteiligung, die schon auf Fondsebene der Gewerbesteuer unterliegt, beschränken sich die steuerlichen Auswirkungen im Betriebsvermögen einer Kapitalgesellschaft nur auf Körperschaftsteuer und Soli. Da aus diesem Grund der Gedanke der „Verlustzuweisungsmaximierung“ sowieso nur geringe Auswirkungen hat, findet man hier eine Anlageklasse, bei der man tatsächlich nur nach Sicherheit, Qualität und Plausibilität des Angebotes entscheiden kann und sollte. Deshalb eignen sich hier auch reine Tonnagesteuerfonds oder ein Vorzugskommanditkapital sehr gut.

Auch hierzu einige Tipps:

1. Schiffsbeteiligungen erfahren momentan einen wahren Boom und glänzen mit außerordentlichen Renditen. Trotzdem ist auch hier zu beachten, dass es sich um unternehmerische Beteiligungen mit entsprechendem Risiko handelt. Auch dieser Markt unterliegt zyklischen Schwankungen, Währungseffekten und Marktentwicklungen. Streuen Sie auf verschiedene Beteiligungen und Märkte.

2. Beachten Sie die Anlagelaufzeiten. Zu Pensionsbeginn benötigen Sie die entsprechende Liquidität. Auch 10 noch so gute Beteiligungen zu Pensionsbeginn nutzen Ihnen u.U. nichts, wenn Sie erst seit kurzem laufen und vielleicht nicht entsprechend gut veräußerbar sind.

3. Entscheiden Sie sich für erfahrene und erfolgreiche Anbieter mit überdurchschnittlicher Leistungsbilanz.

4. Lassen Sie sich bei steuerlichen Unsicherheiten von Ihrem Berater oder dem entsprechenden Anbieter ein Wirtschaftsprüfungsgutachten zur Verfügung stellen.

5. Klären Sie im Vorfeld, ob der Initiator der Beteiligung Ihre Verpfändungserklärung (Sicherung Ihrer Ansprüche im Insolvenzfall) akzeptiert und verwaltet.

6. Bauen Sie niemals Ihre komplette Rückdeckung mit einer einzigen Anlageklasse (z.B. nur Schiffsbeteiligungen) auf. Ihre betriebliche Altersversorgung hängt davon ab.

7. Viele Berater besitzen ein sehr umfangreiches Wissen zu Kapitalanlagen. Bedenken Sie, dass dies hier nur ein Teil ist und auch dass Wissen und die Erfahrung im Bereich der Pensionszusage selbst immens wichtig sind.

Diese Tipps sind nur einige Hinweise zu den jeweiligen Themen und schließen einen Anspruch auf Vollständigkeit aus. Ein erfahrener Berater wird Ihnen helfen, diese Konzepte nach Ihren Vorstellungen und Wünschen noch weiter zu optimieren.

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