Pensionszusage - richtig gemacht

Die Pensionszusage ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer der effektivste Weg der Altersvorsorge
Pensionszusage von A bis Z
  Steuervorteile

Der Steuervorteil einer Pensionszusage ergibt sich daraus, dass in der Zeit zwischen Erteilung der Pensionszusage und Eintritt des Versorgungsfalles (Anwartschaftsphase) das Unternehmen die Entstehung der Verpflichtung als Betriebsausgaben abziehen darf, der Versorgungsberechtigte die Entstehung der entsprechenden Ansprüche aber nicht als Einkünfte versteuern muss. Dies beruht darauf, dass die Versorgungsleistungen bei dem Beschäftigten im Rahmen der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 19 EStG) erfasst werden und im Rahmen dieser Einkunftsart die Einkünfte nicht - wie bei dem Unternehmen - durch einen Vermögensvergleich, sondern durch eine Überschussrechnung (§ 11 EStG) ermittelt werden. Die Versorgungsleistungen werden von dem Beschäftigten deshalb erst in dem Zeitpunkt versteuert, in dem sie ihm tatsächlich zufließen. Die Entstehung des Anspruches auf die Versorgungsbezüge löst bei dem Beschäftigten dagegen noch keine Steuerpflicht aus. Dies gilt auch bei einer Verpfändung der Rückdeckung.
Aus dem gleichen Grund sind in der Anwartschaftsphase auch keine Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen.


Zu Sonderausgaben-Alterseinkünftegesetz Übersicht Zur Unverfallbarkeit

 

 
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