Pensionszusage - richtig gemacht

Die Pensionszusage ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer der effektivste Weg der Altersvorsorge
Pensionszusage von A bis Z
  Versorgungsfreibetrag

Bis zum Jahre 2004 blieben bei dem Pensionsberechtigten gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 EStG 40 % der Versorgungsleistungen, höchstens jedoch eine Betrag von 3.072 € steuerfrei, wenn er das 63. Lebensjahr vollendet hatte. Bei Schwerbehinderten (mindestens 50 %) galt dies, wenn sie das 60. Lebensjahr vollendet hatten. Bei Invaliditäts- und Hinterbliebenenleistungen wurde der Versorgungsfreibetrag nach § 19 Abs. 2 Nr. 2 EStG unabhängig von dem Alter des Versorgungsberechtigten gewährt.
Auf Grund der Änderung durch das Alterseinkünftegesetz wird ab 2005 der Versorgungsfreibetrag schrittweise bis zum Jahr 2040 sowohl hinsichtlich des Prozentsatzes von derzeit 40 % der Bezüge als auch hinsichtlich des Höchstbetrages von derzeit 3072 € bis auf 0 zurückgeführt. Dabei wird der Prozentsatz jedes Jahr um 1,6 Punkte und der Höchstbetrag um 120 € zurückgeführt. Der maßgebliche Prozentsatz und der Höchstbetrag bestimmen sich jeweils nach dem Jahr des Beginns der Versorgungszahlungen.
Zum Ausgleich für die Herabsetzung des Werbungskostenpauschbetrages von bisher 920 € auf nunmehr 102 € wird für einen Übergangszeitraum bis 2040 ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gewährt, der 900 € beträgt, wenn die Versorgungszahlungen vor 2006 begonnen haben, und der sich bis zum Jahr 2040 schrittweise auf 0 € reduziert.


Zur Versteuerung der Versorgungsleistung Übersicht Zum Versorgungsfreibetrag

 

 
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