Pensionszusage - richtig gemacht

Die Pensionszusage ist für den Gesellschafter-Geschäftsführer der effektivste Weg der Altersvorsorge
Pensionszusage von A bis Z
  Versteuerung der Versorgungsleistung

1. Arbeitslohn
Nach Eintritt des Versorgungsfalles sind die Bezüge des Berechtigten als Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit wie Arbeitslohn zu erfassen. Dies bedeutet zum einen, dass die Versorgungsleistungen mit dem vollen Nominalbetrag und nicht etwa nur mit dem Ertragsanteil besteuert werden.
Da es sich um Arbeitslohn handelt, ist von dem Unternehmen außerdem Lohnsteuer einzubehalten wie bei einem aktiven Arbeitnehmer (§ 2 Abs. 2 Satz 2 LStDV). Dementsprechend muss der Versorgungsempfänger dem Unternehmen eine Lohnsteuerkarte vorlegen.
Die Lohnsteuerpflicht gilt auch für Hinterbliebene, wie etwa Witwen und Waisen, die Versorgungsbezüge erhalten (§ 19 Abs. 2 Nr. 2 EStG).

2. Arbeitnehmerpauschbetrag
Bis zum Jahre 2004 konnte der Berechtigte dementsprechend auch den Arbeitnehmerpauschbetrag geltend machen, der im Jahr 2004 noch 920 € betragen hat (davor 1044 €, § 9a Satz 1 Nr. 1 EStG).
Ab dem Jahr 2005 ist dieser Arbeitnehmer-Pauschbetrag für Versorgungsbezüge durch einen Werbungskostenpauschbetrag von 102 € (§ 9 a Satz 1 Nr. 1 b EStG) ersetzt worden, der damit demjenigen für Renteneinkünfte entspricht.


Zur verdeckten Gewinnausschüttung Übersicht Zum Versorgungsfreibetrag

 

 
SFBA AG